17.04. – 30.05.2021

Lotta Gadola – Traces in Sight

  • Städtische Publikation Reihe Junge Kunst, Band 16

  • In Kooperation mit der Kommission Bildende Kunst Stadt Luzern

SA 17.04.2021, 14.00 - 20.00 Uhr
Eröffnungstag
Vorstellung der Publikation: Eva-Maria Knüsel, Kommission Bildende Kunst Stadt Luzern
Einleitende Worte zur Ausstellung: Michael Sutter, Leiter Kunsthalle Luzern

SA 08.05.2021, 19.30 Uhr & SO 09.05.2021, 18.00 Uhr
«at eye level» Performance von Lotta Gadola, Mahtola Wittmer und Maura Wittmer. im Rahmen vom «Streitfestival». in Kooperation mit Kulturkeller Winkel, Luzern.
Anschliessendes Programm im öffentlichen Raum und im Kulturkeller Winkel.

MI 19.05.2021, 14.00 bis 19.00 Uhr
Künstlerin und Kurator vor Ort

SO 30.05.2021, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Finissage
15.00 Uhr: Gespräch mit der Künstlerin Lotta Gadola, Medientheoretikerin Doris Gassert, Kurator Michael Sutter

 

Die Ausstellung wurde wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben! Die Buchvernissage fand im kleinen Rahmen am SA 15. August 2020 in Kooperation mit dem sic! Elephanthouse statt.

über die ausstellung

Lotta Gadola (*1991, aufgewachsen in Stäfa ZH, lebt und arbeitet in Luzern) hat sich im Jahr 2019 erfolgreich für die Publikation «Junge Kunst Stadt Luzern» beworben, die ihr von der Kommission Bildende Kunst Stadt Luzern verliehen wurde. Sie nutzt ihre Erstpublikation, um Einblick in ihr junges aber schon vielseitig ausgebildetes Werk zu geben und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Seit ihrem Masterabschluss an der Hochschule Luzern – Design & Kunst beschäftigt sich Lotta Gadola in ihrer künstlerischen Arbeit mit dem menschlichen Körper und seinen Verhaltens- und Bewegungsmustern. Oftmals setzt sie ihren eigenen Körper als unmittelbares Werkzeug und Material ein, um in verschiedenen Medien – Video, Fotografie, Plakate, Objekte – ihre performativen Aktionen festzuhalten. Das Interesse der Künstlerin gilt dem zeitgenössischen Diskurs um, über und mit dem Körper und seiner permanenten Relation zu gesellschaftlichen und identitätsstiftenden Themen. Vom körpereigenen Kopfhaar, über die Kontaktlinse bis zum Smartphone – der Körper und dessen physischen Prothesen und gedanklichen Erweiterungen sind oft Gegenstand der Untersuchung. Die Künstlerin schöpft für die Bildfindung aus präzisen Beobachtungen des Alltäglichen und verarbeitet diese in ihren Arbeiten.

Die Verleihung der Erstpublikation ist mit der Realisierung einer Einzelausstellung in der Kunsthalle Luzern verbunden. Lotta Gadola nutzt die Öffentlichkeit der Kunsthalle Luzern, dank der verglasten Fensterfront und Nähe zu den Bistrobesuchenden, für eine orts- und raumspezifische Videoinstallation. In menschlicher Übergrösse realisiert die Künstlerin performative Abbilder ihrer eigenen Körperlichkeit, um sie anschliessend direkt auf die Scheiben zu projizieren. Sie thematisiert somit den ambivalenten Zustand zwischen Aussen- und Innenraum und verortet ihre Arbeit in unmittelbarere Nähe zu den Besucher*innen des Bourbaki Panoramas, die der intimen Körperlichkeit direkt ausgesetzt sind. Zusätzlich interveniert Lotta Gadola mit ihrer Erstpublikation innerhalb des architektonischen Gefüges des Ausstellungsraumes; sie inszeniert ihre Publikation als Spiegelbild ihrer jüngsten Arbeiten.

ausstellungskarte

Lotta Gadola – Traces in Sight

presseinformation

für die unterstützung danken wir