18.2.-19.3.2017

SECHSUNDDREISSIGMINUS

  • Dimitra Charamandas

  • Grégory Sugnaux

  • Maude Schneider

  • Tanja Laeri

  • Sarina Walter

  • Sebastian Utzni

  • Irene Bisang

  • Flurina Badel & Jérémie Sarbach

  • Laurina Fässler

  • Laura Lazura

Freitag, 17. Februar 2017, 19.00 Uhr
Vernissage
Anschliessend findet um 21.30 Uhr im space7 (Steinenstrasse 7) die Performance mit dem Titel «Herstellung einer Extraktion: Vom Readymade über Xenolinguistik zur Vibration» von Laura Lazura alias Jaguar on the Moon statt. In Kollaboration mit dem nomadischen Offspace m35.ch (Pablo Stettler und Lionne Saluz) gibt es noch eine Künstlerbar an der Zürichstrasse 52 inklusive der Ausstellung von Gilles Jacot (4. Februar bis 25. Februar 2017)

Donnerstag, 23. Februar 2017, 19.00 Uhr
Öffentliche Führung mit Michael Sutter und Mara Frey und einigen Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung

Sonntag, 19. März 2017, 14.00 bis 18.00 Uhr
Finissage
Künstlergespräch mit Grégory Sugnaux, Sebastian Utzni, Laurina Fässler, Dimitra Charamandas, Irene Bisang sowie Flurina Badel & Jérémie Sarbach. Moderation: Michael Sutter, Mara Frey

über die ausstellung

Die Kunsthalle Luzern präsentiert eine Gruppenausstellung mit aktuellen Kunstwerken junger Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Schweizer Kantonen.

Sie haben in Luzern, Basel, Bern, Genf oder im Ausland studiert, sind allesamt professionell ausgebildet und schwimmen im konkurrenzvollen Haifischbecken der Gegenwartskunst. Zwischen Ideenkreation, Bewerbungen für Förderbeiträge, internationalen Atelieraufenthalten und dem essentiellen Brotjob wird Kunst produziert und ausgestellt. Die Gruppenausstellung «Sechsunddreissigminus» vereint vor allem malerische und skulpturale Arbeiten, die aus einer zeitgenössischen Ästhetik heraus das individuelle Empfinden als junger Künstler in der heutigen Gesellschaft widerspiegeln. Es handelt sich mehrheitlich um vom Kurator der Kunsthalle Luzern ausgesuchte Arbeiten, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind und entweder in unabhängigen, nicht institutionellen Kunsträumen ausgestellt wurden oder im Atelier geschlummert haben.

Im Hauptraum der Kunsthalle Luzern treffen die grossformatigen Malereien von Dimitra Charamandas (*1988) auf die Beton-Armierungseisen-Skulpturen von Grégory Sugnaux (*1989). Die filigranen Keramikabgüsse von Maude Schneider (*1980) fügen sich ebenso in die gesamte Ausstellungsszenerie ein, wie die pastellfarbenen Giluformen von Laurina Fässler (*1987). Somit treffen kleine Materialexperimente auf elaboriertes Kunsthandwerk mit seriellem Charakter. Sebastian Utzni (*1981) tüftelt mit seiner konzeptuellen Malerei an der Zusammensetzung hochkarätiger, kanonisierte Werke aus der Kunstgeschichte und bringt diese in einer minimalistischen Farbsetzung wiederum auf die Leinwand. Die Bernerin Tanja Laeri (*1984) kombiniert auf ironische Weise Malerei und Objekte, während Sarina Walter (*1988) die Grenze zwischen wissenschaftlicher Illustration und verschiedenen Druckverfahren verschwinden lässt. Die Luzernerin Irene Bisang (*1981) gibt zudem einen gewagten Einblick in ihre aktuelle, künstlerische Tätigkeit zwischen fiktiver Illustration und Malerei, welche mal irritierend, mal ironisch, mal verstörend wirken können. Im Kabinett der Kunsthalle Luzern adaptiert das junge Künstlerduo Flurina Badel (*1983) & Jérémie Sarbach (*1991) eine bestehende Arbeit und passt sie an die Raumverhältnisse an. An der Eröffnung gibt es eine Live-Performance von Laura Lazura (*1985), die sich mit ihrem Alter Ego «Jaguar on the Moon» zwischen den Sphären der Realität und Fiktion mit Tanz und Musik hin und her bewegt.

ausstellungskarte

SECHSUNDDREISSIGMINUS

presseinformation

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