26.01.-21.02.2014

ittoqqortoormiit - bessie nager

SA 25.01.2014, 17.00 Uhr
Eröffnung mit Musik von DJ Die Jane

Davor, um 15.00 Uhr
Eröffnung der parallel stattfindenden Ausstellung mit Videoarbeiten und Zeichnungen Bessie Nagers in der Galerie Tuttiart Luzern.

SO 09.02.2014, 14.00 Uhr
Zwei Inputreferate und ein Spaziergang:
Irene Müller (Kunstwissenschaftlerin) und Evtixia Bibassis (Kunsthistorikerin) sprechen in der Kunsthalle Luzern und der Galerie Tuttiart über Bessie Nagers Werk. Dazwischen erfolgt ein performativer Spaziergang. Treffpunkt: Kunsthalle Luzern

DO 20.02.2014, 19.00 Uhr
Feierabendführung durch die Kunsthalle Luzern mit Alf Hofstetter und Alessa Panayiotou

über die ausstellung

Die erste im neuen Jahr eröffnende Ausstellung der Kunsthalle Luzern ist einer hiesigen Künstlerin mit grossem Einfluss auf die nationale Kunstszene gewidmet: Bessie Nager (1962-2009). Nicht zuletzt ihre beachtliche Ausstellungstätigkeit zeugt von der prägnanten Kraft des umfangreichen, vielfältigen Oeuvres der Künstlerin und macht sie zu einer der wichtigsten Schweizer Kunstschaffenden ihrer Generation.

Die Einzelausstellung in der Kunsthalle Luzern vereint grosse, installative Arbeiten. Ausgangspunkt des Projektes bildet die Tatsache, dass sich der Leuchtkubus „This land is your land, this land is my land“ mit seinen 3,55 Metern Höhe passgenau in die Masse des Kunsthalle-Raumes einfügt – als wäre er für diesen und seine architektonischen Gegebenheiten geschaffen. Zudem eignet sich der Installations-Körper durch seine starke, im wahrsten Sinne des Wortes strahlende Präsenz ideal für eine Kommunikation über die Fensterfront des Kunstortes hinweg hinein in den belebten Bourbaki-Komplex. Die Ausstellung trägt damit dem Leitgedanken Rechnung, dass in Nagers Werk der architektonische (Um-)Raum der Ausstellungssituation, neben dem sozialen Raum, einen entscheidenden Faktor bildet.

Kombiniert werden in der Ausstellung Werke mit verschiedenen Hintergründen und unterschiedlicher Arbeitstechniken – gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie rund um die Inhalte des unablässigen Unterwegsseins des Menschen, der Migration und des Wechselspiels von realen und imaginären Orten, die unser Leben prägen und prägen könnten, kreisen. Auch Ittoqqortoormiit, eine isolierte Siedlung mit 464 Einwohnern im Osten Grönlands und lange ein staatsrechtliches Niemandsland, die der Ausstellung ihren Namen leiht, repräsentiert einen solchen Ort.

Um der Diversität der Künstlerin – in einem grösseren Kontext – gerecht zu werden, zeigt die Galerie Tuttiart Luzern parallel zur Ausstellung in der Kunsthalle ausgewählte Videoarbeiten und Zeichnungen der Künstlerin.

ausstellungskarte

ittoqqortoormiit - bessie nager

presseinformation

für die unterstützung danken wir