13.01.–25.02.2024

MARIA ZGRAGGEN – space • colour • place

    FR 12.01.2024, ab 19.00 Uhr
    Vernissage mit Begrüssung und Einführung
    Begrüssung: Marius Geschinske, Leiter Kunsthalle Luzern
    Marcel Glanzmann, Präsident Kunsthalle Luzern
    Einführung in die Ausstellung: Michael Sutter, Kurator

    SA 27.01.2024, 19.00 Uhr
    Konzert: Sommer – Aregger

    DO 01.02.2024, 16.00 bis 19.00 Uhr
    Künstlerin & Kurator vor Ort

    MO 19.02.2024, 19.00 bis 20.00 Uhr
    Roundtable – Kunsthalle Luzern im Fokus
    Moderation: Jana Bruggmann, Kuratorin Kunsthaus Zug
    als Gäste: Barbara Hennig Marques, visuelle Künstlerin
    Nicolai Kalinowsky, Galerist KALI GALLERY
    Marius Geschinske, ab Januar 2024 neuer Leiter Kunsthalle Luzern

    SO 25.02.2024, 14.00 bis 17.00 Uhr
    Finissage und Künstleringespräch
    15.00 Uhr: TALK – Gespräch mit der Künstlerin
    Moderation: Michael Sutter

    über die ausstellung

    Die Urner Künstlerin Maria Zgraggen  nutzt die Räumlichkeiten der Kunsthalle Luzern für eine raumgreifende Gesamtinstallation, welche sämtliche Ausstellungsflächen als Gestaltungselemente miteinbezieht. Ihre grossformatigen, abstrakten Malereien bestücken die einzelnen Wandsegmente, die vorgängig mit einem raffinierten, auf ihre Malerei adaptierten Farbkonzept gestrichen wurden. Somit überträgt Maria Zgraggen die expressive Farbgebung ihrer Malereien konsequent auf die gesamte Kunsthalle Luzern, inklusive Eingangsbereich und Notausgangstüren.

    Das architektonische Raumgefüge der Kunsthalle Luzern ist komplett verändert; die wandtrennenden Lisenen-Elemente sind mit unterschiedlichen Holzkonstruktionen verdeckt und mit plastischen Objekten aus Holz, Karton und Metall bestückt. Die raumexpandierenden Objekte interagieren mit der abstrakten Formensprache der Malereien und verstärken – ähnlich wie die eigens für die Ausstellung konzipierten Bodenobjekte – die immersive und opulente Wirkung ihrer konzeptuellen Ausstellung. Die monochromen Bodenobjekte manifestieren sich zudem als geometrische ‘Verkörperungen’ abstrakter Elemente ihrer gezeigten Malereien.

    Der Ausstellungstitel «space • colour • place» referenziert auf das enge Zusammenspiel der drei Begrifflichkeiten, welche für Maria Zgraggen eine zentrale Rolle in ihrer künstlerischen Arbeit spielen. Sei es direkt auf der Leinwand oder innerhalb der dreidimensionalen Objekte; die Künstlerin konstruiert komplexe Bild- und Raumgefüge, die eine dynamisch-gestische Leichtigkeit vermitteln, worin sich Formen und Farben entfalten können. Dies zeigt sich auch bei der Installation in der Nische, worin sich durch die Platzierung der gekrümmten Leichtstoffplatten eine neuartige, begehbare Raumsituation ergibt.

    Für das Kabinett der Kunsthalle Luzern hat Maria Zgraggen eine mehrteilige, minimalistische Setzung von installativen Objekten konzipiert, die mit der bestehenden Raumarchitektur interagiert. Ob angelehnt an die Säule oder horizontal aus der Wand ragend; ihre Kombinationen aus Holz und Styropor vermitteln spielerische Verbindungen von Material und Form und schaffen für die Betrachter*innen eine irritierende Raumwahrnehmung. Zudem referenzieren die Objekte subtil an die Gesamtinstallation im Hauptraum, wobei gestalterische Elemente wieder aufgegriffen werden und einen Dialog zwischen den beiden unabhängigen Ausstellungsräumen herstellen.

    Maria Zgraggen , *1957 in Schattdorf, Kanton Uri. Von 1978 bis 1982 hat sie ihr Studium der Freien Kunst an der Schule für Gestaltung in Luzern absolviert. In den Folgejahren verbrachte Maria Zgraggen ein Gaststudium in Malerei an der Bath Academy of Art in Corsham, anschliessend absolvierte sie 1984 einen Master in Fine Art (Schwerpunkt Malerei) an der Chelsea School of Art in London. Es folgte ein weiteres Gaststudium in Radierung an der Bath Academy of Art in Corsham. Von 1982 bis 1995 lebte und arbeitete Maria Zgraggen in England, bevor sie nach Bürglen (Kanton Uri) zog, wo sie heutzutage lebt und arbeitet.

    ausstellungskarte

    MARIA ZGRAGGEN – space • colour • place

    presseinformation

    für die unterstützung danken wir